Natur ist schön! Doch die Selbe über längere Zeit ist schon langweilig! Zumal wenn man ein Ziel hat. So standen wir um 10h auf, um gut befrühstückt (Speck und Ei) zur Autobahn zu gehen. Eine Idee, die man bedenken sollte, denn man macht sich zur Mittagshitze auf…
Die Bahn, vollgequetscht mit Menschen, augenscheinlich Besucher des Festivals. Die Fahrt, nicht lang. Die Zeit in der Bahn, “versuesst” mit Wein-Cola-Mischung. Die Ankunft und der Weg zum Eingang unter Unmengen von Mitreisenden. Hier sprach uns ein Schwarzmarkthaendler an. Er bot uns ein unbenutzes Baendchen fuer 34000 Forint an, 8000 HUF weniger als normal. Wer nachrechnen moechte 1 Euro ist ca. 225 bis 250 Forint. Seit Bruessel mit einem gesunden Zweifel ausgestattet, zoegerten wir doch nachdem uns die ca. 15te Dame vom Sicherheitsdienst bestaetigte, dass es auf jeden Fall ein richtiges Baendchen sei, schlugen wir zu.
Wir erwachten im Rohbau. Ein Mann, der sich als der Bauherr zu erkennen gab, fragte uns nach unseren Plänen. Uns war klar, er wollte wissen wann wir gehen. Wir antworteten ihm, dass wir Tramper aus Deutschland wären und die nächste Nacht im Wald übernachten würden. Er erwiderte: Warum nicht hier? Ihm würde es nichts ausmachen!
Morgens weckte uns die Sonne und wir zogen in den Schatten von Obstbaeumen um, damit wir noch ein paar Stunden schlafen konnten. Wir bedienten uns am leckeren Fallobst und gingen zu einem Kaffe mit Internetanschluss. Hier gőnnten wir uns eine Pizza und schufen “Du hast den schőnsten Arsch der Welt”.
Viel zu früh auferstanden versuchten wir mehr als eine Stunde verzweifelt von unserer Plakatwand wegzukommen. Dann hatten wir Glück und wurden von einem Paerchen mit einem liebenswürdigen Pittbull mitgenommen, direkt in die Slowakei, kurz vor Bratislava. Hier verbrachten wir die Mittagshitze im Schatten und nahmen uns Sarahs Worte zu Herzen “Fahrt auf keinen Fall nach [...]
oder was fuer komisches deutsches Liedgut im Tekknogewand in tschechischen Kneipen laeuft.
Mit Kai nach Prag war zuegig, und im dritten Hostel checkten wir für 20Eu p.P. in ein Sechsbettzimmer ein. Nach naechtlichem Sightseeing gingen wir in die Kneipen und genossen das Nachtleben. Lecker Bier! Auf dem Heimweg trafen wir einen in Norwegen wohnenden Iraker, der [...]
Die wunderbare Reise und diese Geschichte beginnen in der tatsaechlich und nachgewiesenen teuersten Stadt der Welt. Ja, nach Dublin, Dubai und den ganzen andern Bekloppten! Das Flugzeug bringt uns in laecherlich kurzer Zeit in das (fast) letzte Land vorm Nordpol. Oslo ist schon von oben ein kleines Erieignis. Eine Stadt die sich in Berge bettet und um einen gewaltigen Fjord windet. So ganz landen wir da dann allerdings doch nicht, es bleibt bei dem ersten Ueberwaeltigensgefuehl und die Gedanken wenden sich erstmal seltsamer Ratlosigkeit zu, denn wir landen nen ganzen Haufen weiter in der Pampa.