// archives

Weltgeschichten

Diese Kategorie enthält 13 Posts

Franzmaenner im Norden auf Kanadisch

Auf nach Svolvaer, meine letzte Chance auf Internet, denn wie’s scheint hab ich wohl die falsche Nummer von meinem Chef und ausser der Absprache ‘Sonntag in Narvik’ bin ich ziemlich planlos was wer wie wo mich abholt. Nach genauer Studie saemtlicher Busplaene also Svolvaer fuer eine Nacht und dann sechs Stunden Reise back zum Festland. Und ich kann euch nur sagen..Norwegen als Bilderbuch = Lofoten. Kleine Fjoerdchen gesprenkelt von bunten Haeusern, Booten und wollbepackten Baerten. Dann die Nacht in der ich lerne wie alt und regenungeeignet mein Zelt tatsaechlich schon ist und das schlafen in einem nassen Schlafsack bei 3 Grad verdammt hart ist..schoene Natur jetzt mal hin oder her. Zum Glueck bin ich immer noch fleissig bei meiner Nachetappenhighheit dabei!

Franzmaenner im Nordreich

Endlich Arktis! Und welche Verrueckten versuessen mir mal wieder meinen Zeltplatz..franzoesische Pfadfinder..es ist schon fast gruselig wie sie bei jeder Gelegenheit nachts heimlich ihre winzigen Iglus um einen herumbauen, damit man am naechtsten Morgen auch auf jeden Fall seine innere und aussere Orientierung verliert. Aber weiter im Text und eine mal wieder leicht leichtglaeubige Entscheideung spaeter, nicht direkt den Weg nach Narvik zu nehemen, wo ich am Sonntag von meinen zukuenftigen Arbeitskollegen abgeholt werde, sondern einen Umweg ueber die wunderschoenen Lofoten zu nehmen. Und soo weit sah das auf der Karte auch gar nicht aus..nun..wuerde ich auf meine eigens gelernten Lektionen hoeren…raeusper..im Endeffekt war die kleine Faehrfahrt rueber zur Insel dann doch vier Stunden Abenteuer auf offener See. Und ob man’s glauben mag/kann oder nicht..mir alder Seebaer war so gruen und lila im Gesicht wie noch nie. Irgendwas stellt dieses Land seltsames mit mir an!

Aufgehts! Abgehts! Sziget!

Natur ist schön! Doch die Selbe über längere Zeit ist schon langweilig! Zumal wenn man ein Ziel hat. So standen wir um 10h auf, um gut befrühstückt (Speck und Ei) zur Autobahn zu gehen. Eine Idee, die man bedenken sollte, denn man macht sich zur Mittagshitze auf…

Reif für die Insel…

Die Bahn, vollgequetscht mit Menschen, augenscheinlich Besucher des Festivals. Die Fahrt, nicht lang. Die Zeit in der Bahn, “versuesst” mit Wein-Cola-Mischung. Die Ankunft und der Weg zum Eingang unter Unmengen von Mitreisenden. Hier sprach uns ein Schwarzmarkthaendler an. Er bot uns ein unbenutzes Baendchen fuer 34000 Forint an, 8000 HUF weniger als normal. Wer nachrechnen moechte 1 Euro ist ca. 225 bis 250 Forint. Seit Bruessel mit einem gesunden Zweifel ausgestattet, zoegerten wir doch nachdem uns die ca. 15te Dame vom Sicherheitsdienst bestaetigte, dass es auf jeden Fall ein richtiges Baendchen sei, schlugen wir zu.

Rohbau und dessen Besitzer.

Wir erwachten im Rohbau. Ein Mann, der sich als der Bauherr zu erkennen gab, fragte uns nach unseren Plänen. Uns war klar, er wollte wissen wann wir gehen. Wir antworteten ihm, dass wir Tramper aus Deutschland wären und die nächste Nacht im Wald übernachten würden. Er erwiderte: Warum nicht hier? Ihm würde es nichts ausmachen!

Auf ins nüscht!

Als wir uns auf dem Weg Richtung Autobahn machten, fiel uns ein Plakat vom Sziget-Festival auf. Hendrik hatte darüber einen Beitrag bei arte Trax gesehen. Wir beschlossen ein wenig aus der Stadt raus zu fahren, um günstig im Wald zu übernachten und 4 Tage später zum Festival zurück zukommen.

Endlich wieder weiss aufm Berg

Unser letzter gemeinsamer Tag in der ‘der Welt’ Stadt und nur so viel dazu..Lektion sechs: nur weil das Essen am Donnerstag spitze war, muss das nicht auch am Sonntag so sein. Lektion secheinhalb: nur weil einige Laeden am Sonntag aufhaben, heisst das nicht, dass man etwas in ihnen kaufen koennte..oder auch zusammengefasst als: Sonntage in Norwegen sind zum kotzen…Lektion sieben: Oslo ist ein Museum, oder vereinfacht..Oslo gibt es gar nicht!

Am “Strand” und gestrandet, aber kein Sand in Sicht!

Morgens weckte uns die Sonne und wir zogen in den Schatten von Obstbaeumen um, damit wir noch ein paar Stunden schlafen konnten. Wir bedienten uns am leckeren Fallobst und gingen zu einem Kaffe mit Internetanschluss. Hier gőnnten wir uns eine Pizza und schufen “Du hast den schőnsten Arsch der Welt”.

Familienurlaub in DER ABSTEIGE…

Viel zu früh auferstanden versuchten wir mehr als eine Stunde verzweifelt von unserer Plakatwand wegzukommen. Dann hatten wir Glück und wurden von einem Paerchen mit einem liebenswürdigen Pittbull mitgenommen, direkt in die Slowakei, kurz vor Bratislava. Hier verbrachten wir die Mittagshitze im Schatten und nahmen uns Sarahs Worte zu Herzen “Fahrt auf keinen Fall nach [...]

Du hast den schőnsten Arsch der Welt!

oder was fuer komisches deutsches Liedgut im Tekknogewand in tschechischen Kneipen laeuft.
Mit Kai nach Prag war zuegig, und im dritten Hostel checkten wir für 20Eu p.P. in ein Sechsbettzimmer ein. Nach naechtlichem Sightseeing gingen wir in die Kneipen und genossen das Nachtleben. Lecker Bier! Auf dem Heimweg trafen wir einen in Norwegen wohnenden Iraker, der [...]

Hier gibt's die Shirts

kommentiert

Reklame

Spreadshirt Designer