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Das Festival des heiligen Flusses

Fuenf Uhr morgens. Der Nebel liegt noch ueber der Dunkelheit und zeichnet die Welt in Bleistift. Wir schwimmen durch den Strom der Massen von Schemenhaften Menschen. Die Frauen sind in breite Schals gehuellt, die sie sich ueber die Koepfe legen und um die Schultern wiockeln, so dass sie aussehen wie kleine Hexen oder kleine Berge aus Stoff. Die Lichter der vielen kleinen Staende von Tee, Leckereien und Hindu Baendern erhellen die Massenteilhaft und lassen die Konturen des Schauspiels mal mehr mall weniger deutlich aufblitzen. Es sind einfache kleine staubige Oasen aus Tuechern, die um Bambusbalken gehaengt sind. Es gibt ein paar Buehnen auf denen tanzen und singen die Nepalesischen Lieder. Ein paar Jugendliche geben sich wie Rapper, doch singen auch sie in den tantrischen, hohen Toenen und zittern mit ihren Kehlen die Noten hervor. Ein paar Grueppchen auf den Wegen tellen sich ohne Platz zusammen und singen ihre eigenen Lieder und klatschen und stampfen. Die Tempel sind gefuellt vom ANdrang der nach Heiligem suchenden.

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