Als wir uns auf dem Weg Richtung Autobahn machten, fiel uns ein Plakat vom Sziget-Festival auf. Hendrik hatte darüber einen Beitrag bei arte Trax gesehen. Wir beschlossen ein wenig aus der Stadt raus zu fahren, um günstig im Wald zu übernachten und 4 Tage später zum Festival zurück zukommen.
Wir fuhren zu einer Bushaltestelle an der Autobahn. Sowas ist eine grossartige Sache, wenn man sich mit dem Daumen fortbewegt. Sehr schnell nahm uns eine Lehrerin fúr praktische Lebensphilosophie mit. Sie fuhr 30km ausserhalb und liess uns an einer Autobahnraststätte raus. Hier beschlossen wir dann uns in der Nähe niederzulassen. Kaum von der Ausfahrt runter nahm uns ein Transporterfahrer mit, der uns zwar nicht verstand, aber auf ein Stop im Centrum (wenn mann das so nennen kann) von Inarcs absetzte. Von hier aus begann eine Odysse zum naechsten Laden: Das raffinierte System der Einwohner des Dorfes sorgte dafür, dass wir so ziemlich jeden Winkel sahen, um nicht einen Laden zu erwischen, der nicht der Mutter der Wegbeschreiberin gehörte.
Wir fanden bei Niesleregen, der sich mit dem Schweiss auf unserer Haut vermischte und von Mücken geplagt eine Stelle, an der drei Bäume in der richtigen Entfernung beieinander standen. Ungarn ist nich Skandinavien!! Birte mag das bestätigen! Eine Stunde friedlichen Schlafs und dann brach das Gewitter los!!! Es regnet nie in Ungarn!! Wir fluechteten in den nahe gelegenen Rohbau.
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